Workshop

Verwaltungsverfahren und Einbürgerungen im Fokus

Vertreterinnen und Vertreter der Zuger Bürgergemeinden trafen sich am Mittwoch, 10. Juni 2026 im Pfarreizentrum beziehungsweise Vereinshaus in Menzingen zum jährlichen Workshop. Die Veranstaltung diente dem fachlichen Austausch, der Weiterbildung sowie der Information über aktuelle Entwicklungen im Bürgerrechtswesen.

Am Vormittag standen die Schulung zum Verwaltungsverfahren sowie ein Informations-Update auf dem Programm. Silvia Inglin, Abteilungsleiterin des Zivilstands- und Bürgerrechtsdienstes, und Jacqueline Rüfli vermittelten den Teilnehmenden aktuelles Fachwissen und beleuchteten rechtliche Fragestellungen aus der Praxis.

Im Erfahrungsaustausch wurden Fachfragen aus dem Einbürgerungsverfahren diskutiert.

Nach der Begrüssung durch den Menzinger Bürgerpräsidenten Josef Staub begann das Nachmittagsprogramm. Einen juristischen Schwerpunkt setzte Jacqueline Rüfli mit ihrem Referat zum Thema «Die Verfügung». Dabei wurden Anforderungen an rechtssichere Verwaltungsentscheide sowie deren praktische Umsetzung erläutert.

Weitere Programmpunkte widmeten sich der Frage zu den erleichterten Einbürgerungen sowie den Prozessen innerhalb der Bürgergemeinden. Maurice Nussbaum stellte verschiedene organisatorische und rechtliche Aspekte vor, darunter den Einsatz juristischer Fachstellen.

Den Abschluss des Workshops bildete ein Grusswort von Regierungsrat Andreas Hostettler, Vorsteher der Direktion des Innern. Er dankte den Vertreterinnen und Vertretern der Bürgergemeinden dafür, dass sie sich Zeit für die wertvolle Zusammenarbeit mit der Direktion des Innern nehmen. Diese enge Zusammenarbeit sei von grosser Bedeutung und trage wesentlich dazu bei, die hohe Qualität der Einbürgerungsverfahren im Kanton Zug sicherzustellen. Die im Verlauf des Tages an ihn gerichteten Fragen hätten eindrücklich gezeigt, mit welcher Sorgfalt und welchem Verantwortungsbewusstsein die Bürgergemeinden ihre Aufgaben wahrnehmen. «Die Fragen zeigen, dass die Bürgergemeinden ihre Aufgaben sehr ernst nehmen», betonte Hostettler.

Der Workshop bot den Teilnehmenden eine wertvolle Plattform für Weiterbildung, Vernetzung und den Austausch von Erfahrungen. Die behandelten Themen zeigten die vielfältigen Herausforderungen und Aufgaben der Bürgergemeinden sowie die Bedeutung eines regelmässigen fachlichen Austauschs auf. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen den Bürgergemeinden, den kantonalen Fachstellen und der Direktion des Innern wird die Qualität der Verfahren kontinuierlich weiterentwickelt und sichergestellt.

Für den VBZG, Jeanette Aklin